25.10.2009

Gebetsanliegen 31.10.09 Fasten und Gebetstag

Ggf. treffen wir uns auch zum gemeinsamen Gebet im Gartensaal. Uhrzeit gebe ich noch bekannt. Da die Bibel davon lehrt, dass wenn Zwei beten und sich einig sind, worum sie bitten, dass Gott sie erhört. Darum bin ich sehr für gemeinsames Gebet. Da ich die deutsche Familie kenne, die da noch immer vermisst wird, ist es mir natürlich ein besonderes Anliegen, dass Licht in die Sache kommt und die Familie und der britische Ingenuer, wenn möglich lebend und wohl auf gefunden werden. Bitte betet mit dafür. Fasten steht jedem frei. Hier nun das Anliegen:

AUFRUF zum GEBET und FASTEN
anlässlich der Ereignisse im Jemen
Liebe Schwestern und Brüder der Gemeinde Jesu in Deutschland!
m 12. Juni 2009 wurden neun Mitarbeiter (darunter sieben Deutsche) des Regierungskrankenhauses in Saada im Nordjemen entführt. Bald darauf wurden drei von ihnen ermordet aufgefunden, zwei deutsche Praktikantinnen und eine koreanischen Mitarbeiterin. Während wir diese Zeilen schreiben, sind immer noch die deutsche Familie H. mit ihren drei kleinen Kindern (1, 3 und 5 Jahre alt) und ein Mitarbeiter aus England vermisst (Bilder der Vermissten unter: http://worldwide-services.atspace.com/september/september-15.html).
s gibt bislang kein Bekennerschreiben und kein Lebenszeichen der Vermiss-ten. Die ermittelnden Behörden stehen vor einer Mauer des Schweigens und vieles erscheint Kennern des Landes als rätselhaft und undurchsichtig. Die Angehörigen der Ermordeten trauern, und die Verwandten und Freunde der Vermissten leben zwischen Hoffen und Bangen. Die so nötige Arbeit im Krankenhaus in Saada musste – zum großen Bedauern der dortigen Bevölkerung – weitgehend eingestellt werden. Der Krieg zwischen den Regierungstruppen und den Rebellen im Nordjemen dauert an und verursacht großes Leid.
ngesichts dieser außergewöhnlichen und tief greifenden Ereignisse rufen wir – die Leiter der unten genannten christlichen Werke – alle Christen in Deutschland dazu auf, am Reformationstag (31. Oktober 2009) für die unten genannten Anliegen zu beten und – wem es möglich ist – auch zu fasten. Wir halten es für sehr wichtig, dass wir in dieser Situation als Christen fest zusammenstehen und gemeinsam unsere Stimmen zu dem Herrn erheben, dem absolut nichts unmöglich ist.

? Wir beten, dass die Vermissten – besonders die Kinder – bewahrt werden und dass sie bald frei kommen. Und falls sie schon in der Ewigkeit sind, dass Gottes Licht in die Situation hinein strahlt und die Wahrheit über das Verbrechen ans Licht kommt.

? Wir beten um viel Trost und Gnade für die Angehörigen der drei ermordeten Frauen und der sechs noch Vermissten. Sie leiden am meisten von uns allen.

? Wir beten für die einheimischen und ausländischen Mitarbeiter des Krankenhauses in Saada, die jetzt zerstreut sind, Trost brauchen und danach fragen, wie ihr Weg weitergehen soll.

? Wir beten auch für die Entführer – so wie Jesus uns gelehrt hat, selbst für Feinde zu beten – dass sie innerlich überführt werden, die Gefangenen frei lassen, Buße tun und in Jesus Frieden und Heil finden.

? Wir beten für die Behörden und alle die mithelfen aus dem Jemen, Deutschland und England, dass sie Weisheit und Ausdauer haben in ihren Ermittlungen und dass sie gut zusammen arbeiten.

? Wir beten, dass durch diese Ereignisse ein Fragen und Suchen nach dem lebendigen Gott unter den Jemeniten beginnt und dass der im Land ausgestreute Same des Evangeliums bald aufgeht und Frucht bringt. Wir beten auch für ein baldiges Ende des Krieges.

? Wir bitten auch für uns alle, dass wir selbst immer mehr bereit werden, Jesus zu folgen – auch im Leiden und wenn es sein soll bis zum Tod –, und dass wir weiterhin ermutigt und gestärkt werden durch seinen Heiligen Geist, Zeugen seiner Liebe und des Evangeliums an allen Orten dieser Welt zu sein.

? Wir danken Gott, dass er auch in dieser Situation der Allmächtige ist und wir uns zu IHM wenden dürfen. Wir wollen – wie es in den Seligpreisungen heißt – fröhlich und getrost sein, wenn wir um seinetwillen geschmäht und verfolgt werden und wenn allerlei Übles über uns geredet wird.

In herzlicher Verbundenheit in unserem Herrn Jesus Christus grüßen wir Sie alle auch im Namen unserer Mitarbeiter, Ihre
Matthias Schreiber (Frontiers) Tobias Schultz (OM)
Roland Denner (ReachAcross) Thomas Weinheimer (WEC)
P.S.: Bitte geben Sie dieses Schreiben an viele Beter weiter! Danke!

Kommentare

Liebe Mitarbeiter von xchange Die Jugendkirche,

gibt es mittlerweile eine Nachricht oder ein Lebenszeichen von der deutschen Familie H. mit ihren drei kleinen Kindern (1, 3 und 5 Jahre alt) und dem Mitarbeiter aus England, die am 12.06.09 aus dem Regierungskrankenhaus in Saada im Nordjemen entführt worden sind?

Viele liebe Grüße
Rudolf Stöcklein

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